Wer wird Athletenvertreter? Wahl läuft
Die Athletenvertretung nimmt im WLV eine wichtige Rolle ein. Gemäß § 10 der Verbandssatzung sorgt sie dafür, dass die Interessen und Anliegen der aktiven Sportlerinnen und Sportler direkt in die Entscheidungsprozesse der Verbandsführung einfließen. Damit bildet sie ein wichtiges Bindeglied zwischen der sportlichen Praxis und den administrativen Strukturen des Verbands.
Insgesamt kandidieren vier Athletinnen und Athleten für das Amt:
Bruno Betz (LAZ Ludwigsburg): Der Hürdenspezialist und Deutsche U18-Meister setzt sich vor allem für klare und verlässliche Kommunikationswege zwischen Verband, Trainern und Aktiven ein. Zudem möchte er sich für optimale Trainingsbedingungen und transparente Strukturen einsetzen.
Moritz Eisold (LG Filder): Der Zehnkämpfer bringt durch seine Tätigkeit als C-Trainer sowie ein Bundesfreiwilligendienstjahr am Olympiastützpunkt Stuttgart wertvolle Einblicke in die Sportstrukturen mit. Sein Ziel ist es, insbesondere den Mehrkampf und die Nachwuchsarbeit durch einen direkten Austausch mit dem Vorstand zu stärken.
Johanna Göring (SV Salamander Kornwestheim): Die U18-Vize-Europameisterin im Hochsprung möchte eine sichtbare und nahbare Athletenvertretung etablieren. Ihr Anliegen ist es, als authentisches Sprachrohr für die Bedürfnisse der Athletinnen und Athleten zu fungieren und eine wertschätzende Verbandskultur zu fördern.
Elisa Lechleitner (LAZ Ludwigsburg): Die 400-Meter-Spezialistin und WM-Teilnehmerin bringt bereits Erfahrung aus vier Jahren als stellvertretende Athletenvertreterin im WLV mit. Sie möchte diese Arbeit fortsetzen und die Anliegen der Athletinnen und Athleten weiterhin lösungsorientiert in den Aufsichtsrat einbringen.
Die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Stimmen übernimmt künftig das Amt der Athletenvertretung im WLV-Aufsichtsrat, die zweitplatzierte Person wird Stellvertreterin beziehungsweise Stellvertreter. Die offizielle Bestätigung der gewählten Personen erfolgt im Rahmen der WLV-Mitgliederversammlung am Samstag in Balingen.